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MSC - die echten Italiener
Es muss etwas daran sein, dass Sophia Loren sämtliche Neubauten von MSC tauft.
Die Geschichte von Gianluigi Aponte und MSC klingt wie ein modernes Märchen: Italienischer Seemann, zum Kapitän ausgebildet und mit einem ersten eigenen Frachtschiff, aus zweiter Hand gekauft, selbständig geworden. Er hat das Flair für das Fracht-Geschäft, verlegt den Sitz seiner Mediterranean Shipping Company 1970 nach Genf, baut die Flotte rasant weiter aus und erkennt früh die Be-d-eutung der Container-Schiffahrt. Heute ist MSC mit über 250 Handelschiffen die zweitgrösste Container-Reederei der Welt, und Aponte rangiert auf der «Bilanz»-Liste der reichsten Schweizer auf den vordersten Rängen.
Ins Kreuzfahrtgeschäft stieg Aponte 1987 mit der Übernahme der italienischen Starlauro, die wenig später in MSC Cruises umbenannt wurde. Während mehr als 10 Jahren positionierte sich MSC Cruises mit drei ungezwungenen Oldtimern als populärer Nischenplayer im Markt und machte sich mit Schiffreisen für Jedermann einen Namen.
Schlag auf Schlag. Die Neuausrichtung kam mit dem Millenniums-Wechsel, als Schwiegersohn Pierfrancesco Vago die Führung von MSC Cruises übernahm. Er setzte sich das Ziel, MSC Cruises zur führenden europäischen Kreuzfahrtreederei zu entwickeln – und von da an ging es Schlag auf Schlag: 2003 taufte Sophia Loren den ersten Neubau für MSC Cruises, weitere Schiffe folgten nun fast im Jahrestakt. Mit der MSC Fantasia und MSC Splendida betreibt MSC inzwischen auch die zwei grössten je für eine europäische Reederei erbauten Kreuzfahrtschiffe - grandiose schwimmende Ferienresorts für tolle Seereisen. Heute umfasst die MSC-Flotte 11 Schiffe.
Eines hat sich nie verändert: MSC Cruises will sich explizit als italienische Reederei verstanden wissen. Das Management und die Offiziere sind Italiener, ebenso der grösste Teil des Bordpersonals. Die Schiffe wurden von einem italienischen Designer im italienischen Stil gestaltet, ungezwungene italienische Gastfreundschaft sowie mediterrane Küche gehören dazu. Auf den Schiffen der guten 4-Sterne-Kategorie fühlen sich Familien wie Paare rasch zu Hause, sei es auf einer Seereise im Mittelmeer, in Nordeuropa. in der Karibik oder in Südamerika. Und da weitere neue Schiffe geplant sind, wird auch Sophia Loren die Arbeit vorläufig nicht ausgehen.
BE
MSC-Tipp: Yacht-Club – die feine Art
Die beiden Flaggschiffe MSC Fantasia und MSC Splendida verfügen über einen ganz speziellen First Class-Bereich: Die Gäste der 99 edelen Yacht Club-Suiten haben dabei Zugang zu einer exklusiven Infrastruktur wie Concierge-Service, herrlich gelegener Observation Lounge, Club-Bar sowie privates Sonnendeck mit Pool und Jacuzzis. Zum MSC Aurea Spa haben die Club-Gäste einen separaten Zugang. Der Yacht Club empfiehlt sich für Gäste, die sich einmal etwas Besonderes (und trotzdem Bezahlbares) leisten möchten, ohne auf die Vorteile eines grossen Schiffes zu verzichten.
